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Interview mit Genetic Disorder

--- Seid August 2008 bist du in der Industrial - Szene vertreten. Wie kam es zu der Überlegung?
 
Ich bin schon seit einigen Jahren musikalisch tätig. In der Vergangenheit habe ich mich allerdings überwiegend in den Bereichen Synthpop und Electropop bewegt. Ich habe schon seit längerer Zeit darüber nachgedacht mal etwas ganz anderes zu machen. Im August 2008 war es dann schließlich soweit, dass ich Genetic Disorder ins Leben gerufen habe.


--- Was war das für ein Gefühl, den ersten Track von dir auf einem Sampler zu sehen?

das war für mich natürlich ein ganz besonderer Moment. Ein Moment, der mich mit sehr viel Stolz, Anerkennung und Freude erfüllt hat.

 
--- Der Track "Patientenfick" kommt bei vielen gut an, hättest du damit gerechnet, dass das so ein Erfolg wird?

Grundsätzlich versucht man natürlich immer Musik zu produzieren, die den Hörern gefällt. Da ich den "Patientenfick" bereits im Vorfeld einigen Freunden und Bekannten vorgespielt hatte, und die Reaktionen fast ausschließlich positiv waren, hatte ich ein gutes Gefühl bei diesem Titel. Dass er allerdings in diesem großen Ausmaß auf Zustimmung bei den Leuten trifft, davon war ich dann aber doch sehr positiv überrascht.
 

--- Dein erstes Album wurde im April diesen Jahres releast, beschreibe kurz deine Reaktion, als du deine erste eigene Platte in den Händen gehalten hast

Das war für mich, ähnlich wie beim ersten Sampler, auch ein sehr bewegender Moment voller Stolz, Freude und Anerkennung. Wenn man eine gewisse Zeit an einem Album arbeitet - mit allen Höhen und Tiefen, die ja nunmal immer dazugehören - ist es einfach ein fantastisches, nur schwer zu beschreibendes Gefühl, wenn man dann das Endprodukt in seinen Händen hält.

 
--- Ab dem 3. Juli wirst du in einigen Clubs auftreten. Aufgeregt?

Ja, selbstverständlich. Aufregung und Nervosität gehören zu jedem Konzert dazu. Es ist jedesmal wieder eine neue Erfahrung, da jeder Club sowie die Besucher der einzelnen Konzerte nur schwer miteinander zu vergleichen sind. Dieser sogenannte "Adrenalinkick" ist ein Gefühl, dass man nicht mit Worten beschreiben kann. Ich freue mich schon sehr auf die nun anstehenden Konzerte, und hoffe dass den Zuschauern die Performance gefallen wird.
 

--- Was steckt hinter dem Namen "Genetic Disorder"?

"Genetic Disorder" ist ein Begriff aus der Medizin. Ins deutsche übersetzt bedeutet er "Erbkrankheit", "Genkrankheit" oder auch "Genetische Störung".

 
--- Wie war das für dich, als du bei DarkMusiX deinen Vertrag unterschrieben hast?
 
Auch dieser Moment hat mich, wie bereits beim ersten Sampler und erstem eigenen Album, mit sehr viel Stolz, Freude und Anerkennung erfüllt. Es ist schon ein sehr schönes Gefühl, wenn eine Plattenfirma so sehr von der eigenen Musik überzeugt ist. Ich habe Spike, den Labelchef von DarkMusiX, letztes Jahr im November in Nürnberg bei der Konzertpremiere kennengelernt. Er hat sich den Auftritt angeschaut und war sofort von GD überzeugt. Kurze Zeit später kam es dann auch schon zum Vertragsabschluß.


--- Dein letztes Statement?

Ich danke dir für dieses Interview und den Lesern für ihre Aufmerksamkeit. Vielleicht sieht man den ein oder anderen ja mal bei einem GD-Konzert. Würde mich auf jeden Fall sehr freuen !