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End of Days 4.0
27.08.2010
Schall und Rauch Osnabrück

Zum vierten Mal bat Herr DJ -Frequenz-Schmerz- zum Tanz mit dem End of Days und hatte dabei Live – Acts dabei, die sich sehen lassen konnten. Auch waren Suono, hazz[art] und Trümmerfrau angereist um das Event zu erleben, aber dieses Mal als Gäste, denn alle 3 Interpreten haben schon auf den End of Days gespielt.

 

Dieses Mal waren Künstler angereist, die die anderen Interpreten auch gern erleben wollten: Kaos-Frequenz und Farbik C. Da ich erst um 23.45 Uhr am Club ankam, waren Kaos – Frequenz leider schon fast fertig. Aber man konnte die aufgeladene Stimmung spüren und das was ich noch hören konnte war eine sehr ausgewogene Mischung aus verschiedenen Stilen des Industrial. Zusammen mit seinem Live – Support lieferte er eine würdige Show ab, die mir sehr gut gefiel. Kaos-Frequenz ist seid 2008 in der Szene mit von der Partie. Doch selbst in dieser kurzen Karriere schaffte der Saarbrückener sogar eine Plazierung in die Top 20 der Jahrescharts 2008 des kanadischen Radiosenders ISN Radio. Seine EP „Sadistic Monsters“ und sein Album „Never Ending Torture“ sind im Handel erhältlich.

 

Herr Frequenz-Schmerz lieferte dann zur Umbaupause passende Beats aus dem Hard-Elektro und Industrialbereich. Der junge Osnabrücker DJ verstand es, die Leute zum Tanzen zu bewegen, was er auch auf seiner Aftershow – Party bewies. Doch kann er sich nicht ausruhen, denn am 4. September geht’s für ihn weiter mit dem Urban Electronics.

 

Fabrik C standen zu dritt auf der Bühne und begrüßte das Publikum mit den Worten: „Hallo Osnabrück!!!“. Doch redete man nicht lange und legte gleich mit einem Mix aus Hard-Elektro und Industrial los. Die Tanzfläche fing an zu beben, als die Hannoveraner den Sound voll aufdrehten. Dabei bekam das Publikum nicht genug so dass sie bis halb 1 spielen mussten. Man kann sagen, dass Fabrik C schon ein „alter Hase“ in der Szene ist. Bereits in den 80ern hat er angefangen mit elektronischen Sounds zu experimentieren, denn zahlreiche Sampler hat er schon mit seiner Musik verziert und ebenso einige Remixe produziert. Doch das letzte Album „Implusgeber“ und vorallem der Clubdauerbrenner „100% Elektronik“ sind bis über unsere Landesgrenzen hin bekannt.

 

Die Aftershow – Party habe ich gegen 5 Uhr morgens verlassen, aber selbst da waren noch einige Leute da. Für das leibliche Wohl wurde durch die hauseigene Bar und durch die leckeren Muffins von Onyx gesorgt. Lollies und anderes Süsses waren am Eingang ausgelegt.

 

Ein Bericht mit den Interviews von Kaos – Frequenz und Fabrik C werden bald in der Sendung XWaves – Industrial mit der Chaoskatze ausgestrahlt. Wann es soweit ist wird noch bekannt gegeben.

 

Zum Schluss möchte ich noch dem Herrn Stefan W., dem Fotografen für die guten Bilder danken.